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TOP sieben Finanzcoaching – Denkfehler

In dem Moment, wo der Coach zu 100 Prozent auf die Einnahmen eines (Finanz)Coachings angewiesen ist, wird das die Sitzung schlecht sein. Schlechter als wenn der Coach aus Leidenschaft agiert und sich darüber freut, empathisch und zielführend mit dem (wie sage ich immer sehr gern) Kandidaten zu arbeiten.

Ich kann mir die Zeit nehmen. Mein Credo ist: Ein Kandidat pro Monat. Ein Coaching, welches aus mehreren Einheiten bestehen kann. Ein „Einfühlen“ und kein Hin- und Her zwischen verschiedenen Menschen. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel Werbung machen, doch ausführen, dass wenn ich aus Leidenschaft coache, mir die Zeit bleibt (bzw. nehme ich sie mir) herauszufinden, was der Kandidat wirklich braucht. Mit jeder Einheit lerne ich dazu und das möchte ich heute gern mit dir teilen.

Vielleicht hilft es dir an der Stelle weiter und du brauchst kein Coaching. Ansonsten bin ich gern für dich da.

Wer bin ich? Fünf kurze Fakten, die dir zeigen, warum du weiterlesen solltest und ich halbwegs vertrauenswürdig bin. *schmunzel* Ich bin Chrischan:

  • 18 Jahre Team Coach mit Personalverantwortung im Sales und Service für einen weltweit bekannten Hardware Hersteller (ich sage es einfach mal frei raus: HP)
  • In dieser Zeit habe ich umfassende Ausbildungen genossen: Coaching, Mitarbeiterführung, Motivation, Umgang mit schwierigen Kunden und Menschen, Performance Coaching, Persönlichkeitsentwicklung und Business Aufbau, BCP, Worst – Case Management und vieles mehr. Dabei über 2.000 Coachings mit Schwerpunkt auf empathische Performance Entwicklung.
  • Begeisterter Investor seit über 20 Jahren mit Erfahrungen und Wissen in nahezu allen Investmentbereichen inkl. praktische Erfahrungen mit der Analyse von Versicherungs – und Renten Produkten.
  • Ich lebe bereits in (m)einer finanziellen Freiheit und lebe meine Leidenschaften (Content Erstellung, Coaching, einfaches frugales Leben und vieles mehr) aus.
  • Zusätzlich zum Investor bin ich Vermieter, Autor, Coach und der Mann von nebenan, der gern in der Nachbarschaft und Gutes tut.

Finanzcoaching – was ich von den Kunden gelernt habe…

… und was dir helfen wird.

Ich gebe nur ein ganzheitliches Coaching pro Monat. Dennoch kamen in den letzten Jahren mehrere Dutzend Kandidaten zum Genuss die eigenen Finanzen mit meiner Hilfe endlich in die Hand genommen zu haben. Dadurch habe ich eine gute Schnittmenge, was oft falsch gemacht wird und wo die Denkfehler liegen. Sieben davon habe ich mitgebracht.

1. Zu hohes Risiko für die Erfahrung

Menschen, die and die Telekom – Aktie denken, haben ein Bauchgrummeln. Wer schon mal etwas von Wirecard gehört hat, definiert das Investieren und Wertpapiere als Teufelswerk. Sollte dann noch Jemand aus der Verwandtschaft schlechte Erfahrungen an der Börse gemacht haben, dann bist du eher der Typ

Investieren = Renn so schnell du kannst!

Dein Umfeld prägt dein Risikoempfinden. Sollte dein Umfeld GEGEN INVESTIEREN sein, dann wird dir jeder weitere Tipp dein Geld mit etwas Risiko arbeiten zu lassen, zu gefährlich erscheinen. Du kommst nicht ins handeln!

Ist es bei dir das Gegenteil – dann heißt: Alle deine Bekannten haben Erfolg mit ihren Investitionen, ihr Kapital vermehrt sich und es scheint ein Kinderspiel zu sein, ändert dein Risikoempfinden als Anfänger. Richtig „gefüttert“ wirst du dann zum Typ

Investieren = Reich, so schnell du kannst.

Das Gefährliche an dieser Situation ist, dass Menschen, die in ein Finanzcoaching kommen eher die zweite Kategorie erfüllen. Das schraubt nicht nur die „Gier“ nach oben, sondern auch die Risikotoleranz.

Das ist so als würdest du mit Downhill-Biken beginnen und nur weil alle eine gefährliche steile Route nehmen, macht du das einfach mit. Blaue Flecken oder gar Knochenbrüche sind garantiert.

Ich merke es immer wieder, dass die Kandidaten im Finanzcoaching ein zu hohes Risiko eingehen möchten und damit ein nahezu sicheres Vermögen gegen die kleine Chance des großen Reichtums eintauschen.

2. Einfach nachmachen, was von anderen Empfohlen wird

Nachdem der Goldpreis im Jahr 2025 nach oben gerannt ist, werden auch nicht Investoren darauf aufmerksam, dass es gut sein kann, in dieses Edelmetall zu investieren. Wenn andere mit diesem Gold so schnell reich werden, dann kann ich es auch, oder?

Ich mache es einfach nach und werde reich?

In meiner eigenen Investitionsstrategie ist Gold ein fester Bestandteil vom ganzen Kuchen. Somit springe ich nicht (meist zu spät) auf einen Trend auf, sondern bin mit dabei. Gleiches gilt für Kryptos, Immobilien, Privatkredite und vieles mehr. In einem zu mir passenden (Risiko)Verhältnis brauche ich nicht mit FOMO zu investieren, sondern bin eher YOIO (You only invest once) dabei.

Auch hier heißt es wieder (d)eine Investitionsstrategie (ich sage im Coaching gern „Verteilungsmatrix“) zu finden, die verstanden wird und sich gut anfühlt. Nicht nachmachen, sondern selbst machen!

3. Kostenlos Beraten lassen und Geld investieren

Im Leben heißt es erst (ein wenig) leiden und dann freuen. Oder wie sagte Oma immer gern?

Ohne Fleiß, kein Preis

Wer keine Zeit und kein Geld in die Hand nimmt für seine finanzielle Zukunft, wird später mehrfach das böse Erwachen erfahren. Ich denke an dieser Stelle an den Gang zu einer Versicherung, die dich kostenlos berät, sich um dein Geld kümmert und dabei verspricht deine Rentenlücke zu schließen.

Ehrenamtlich nimmt sich dein Makler jedoch nicht die Zeit. So kostet dir beispielsweise der Abschluss einer Altersvorsorge bei deinem Versicherungsmann in der Regel 2.500 – 5.000 Euro zuzüglich relativ hoher jährlichen Kosten. Leider siehst du diese Kosten nicht auf den ersten Blick. Sie werden normalerweise von deinen Einzahlungen der ersten 5 Jahre in die Vorsorge abgezogen oder verrechnet. Hier gilt eher:

Ohne Fleiß, hoher Preis!

… und dabei verstehst du nicht wirklich, wie das Versicherungsprodukt funktioniert.

Im Gegensatz zu einem Coaching. Hier verstehst du am Ende, was du tust. Gleichzeitig kann dir ein Coach die (wirklich) passenden Produkte empfehlen und erklären, da er keine Vorgaben für Abschlüsse hat oder Ziele erreichen muss.

Die Kosten werden im Voraus transparent dargestellt und es gibt keine jährlichen zusätzlichen Kosten oder Gebühren. Einfach ausgedrückt: Du zahlst zu Beginn die Dienstleistung und hast am Ende deutlich mehr raus.

Falls du mehr wissen magst über meine Preisgestaltung, empfehle ich dir den Artikel: Was-kostet-ein-Finanzcoaching

4. Nicht konkret den Ruhestand berechnet bzw. geplant

In den meisten Coachings bei mir geht es thematisch ins letzte Lebensdrittel. Fragen wie:

  • Reicht meine Rente aus?
  • Wie groß ist meine Rentenlücke?
  • Kann ich mir später einen Pflegeplatz leisten?
  • Wie kann ich mein Vermögen verbrauchen (Entnahmeplan)?
  • Was muss ich jetzt für später tun?

sind an der Tagesordnung. Das sind nur einige Beispiele. Bevor du an den großen Reichtum denkst, heißt es, deinen Ruhestand effektiv und clever zu sichern. Da gehört es dazu auch einfach mal sein restliches Leben finanziell hochzurechnen. Verschiedene Parameter können dir bereits heute Aufschluss geben, wie es später aussieht.

Bei dieser Rechnung geht es nicht darum, jetzt schon alles auf den Cent genau zu planen. Dennoch ist es gut, einen definierten finanziellen Weg einzuschlagen, welche gern alle paar Jahre angepasst werden kann. Keiner weiß, was in fünf Jahren ist, doch wenn der Weg bis dahin schon gut ist, dann kannst du in fünf Jahren besser weitermachen.

5. Zu komplex investiert, aber nicht diversifiziert

Ein Credo beim Investieren sollte das KISS-Prinzip sein.

Keep it stupid simple

Hallt es so einfach wie es geht!

Allzu oft kommen Kandidaten ins Coaching, welche einen Blumenstrauß an Investitionen und Geldanlagen mitbringen. Mit im Gepäck ist das Gefühl, dass sie schon viel gemacht haben, den Überblick verloren haben und doch das Gefühl haben, dass etwas nicht richtig (bedacht) ist. Wenn dann der Strauß einzig aus Rosen besteht, dann fehlt etwas.

Was nützen dir unzählige Aktien, wenn du diese mit einem ETF abdecken kannst?

Was hilft es dir, wenn du bei der KI mit dabei bist und die Blase dann platzt?

Wie viel Zeit möchtest du mit unnötig vielen Investitionen verbringen?

Ein gutes Coaching muss das Ziel verfolgen, so einfach wie möglich die Kundenziele zu erfüllen und es nicht zu kompliziert werden zu lassen. Denn Coaching bedeutet nicht, dass du eine Beratung bekommst, sondern, dass du am Ende in der Lage bist allein den finanziellen Weg weiter zu beschreiten. Sicher, diversifiziert und einfach (genug).

6. Leben und Geld wird getrennt betrachtet

Ein großer Fehler bei der Planung der finanziellen Zukunft ist es, das Geld vom Leben zu trennen. Beide Teile sind verbunden. So gehört in die Berechnung des Ruhestandes auch das ernste Thema, ob beispielsweise auf dem Weg dorthin noch ein Erbe ansteht. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich in meinem Leben noch meine Eltern pflegen muss und dadurch ein geringeres Einkommen habe? Welche Wünsche möchte ich mir bis zu meinem Ruhestand erfüllen? Habe ich Lust nebenbei ein Nebengewerbe aufzuziehen?

Diese Fragen gehören in ein gutes Coaching und in eine Finanzplanung.

Geld ist immer mit dem Leben verheiratet und umgekehrt.

Oftmals wird nur auf Zahlen, Zinsen und Ziele gestarrt und der Rest dabei vergessen. Ja, man kann das Leben nicht voraussagen, doch ein paar Eventualitäten und Chancen einzuplanen bedeutet Vorbereitung. Vorbereitung bedeutet Sicherheit und Sicherheit bedeutet Freude. Freude motiviert und da sind wir schon beim letzten Punkt.

7. Das Thema Geld wird zu ernst betrachtet

Kennst du das ? Wenn du dich zu stark auf ein Thema konzentrierst, dann läuft vieles schief. Gehst du eine Sache jedoch locker und spielerisch an, dann „flutscht“ es. Es wird erfolgreicher.

Viele Kandidaten sehen das Thema Geld und Altersvorsorge ernst, doch zu ernst. Sich um seine Finanzen zu kümmern sollte Spaß machen. Die Grundlagen, um seinen finanziellen Weg zu verstehen, sollten motivieren und ein wenig den Drang nach mehr kitzeln.

Wer bei einem Finanzcoaching nicht lacht, hat verloren.

Ich möchte gar nicht viel mehr schreiben. Lass uns lieber ein Kennenlerngespräch durchführen, wenn dir diese Ansätze gefallen haben und du dich endlich um deine Finanzen kümmern möchtest. Denn eine Erkenntnis habe ich noch:

Der direkte und persönliche Kontakt ist immer besser

als ein Webinar oder ein Gruppenchat.

Fazit

Einen Fehler bzw. Learning habe ich vergessen. Ich möchte es an dieser Stelle benennen. Viele meiner Kandidaten haben viel zu lange gezögert, sich an einen erfahrenen Coach zu wenden. Das muss nicht immer ich sein. Doch Fakt ist: 3 Jahre zu lange gewartet, können den Unterschied zwischen Flaschen sammeln und einen einigermaßen guten Ruhestand, bei dem auch hin – und wieder verreist werden kann, ausmachen.

Anstatt zu warten, nutze das kostenlose Kennenlerngespräch, welches Coaches, die es ernst meinen, anbieten. Hier lernst du nicht nur den Experten, sondern auch den Menschen kennen. Ein Coaching ist immer noch ein „Menschen – Business“ und wenn dann die persönliche Ebene nicht stimmt, dann kannst du dir auch ein überteuertes Standard Produkt kaufen.

Ich danke dir für deine Zeit und deine Aufmerksamkeit!

Dein Christian